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Herzlichst, Ihr
Josef Miller





 
13.03.2017
Bau-Besichtigung zum Umbau des denkmalgeschützten Pfarrhofes in Ungerhausen
Ungerhausen. In Ungerhausen wird derzeit das alte Vöhlin-Schlössle generalsaniert. In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesstiftung sprach Staatsminister a.D. Josef Miller bei einer Bau-Besichtigung zum Umbau des denkmalgeschützten Pfarrhofes zu einer kirchlichen und bürgerlichen Begegnungsstätte. „Dieses Vorhaben ist ein Beispiel dafür, wie Kirche und Kommune konstruktiv zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen“, sagte Miller und fügte hinzu: „Dem Denkmalschutz ist am meisten gedient, wenn die Baudenkmäler einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Damit wird ihr Bestand auf Dauer auch für die nachfolgenden Generationen gesichert.“

Josef Millers ganze Rede  

06.03.2017
Staatsminister a.D. Josef Miller spricht im Bistum Augsburg
Augsburg. In die letzte Runde der Dekanatsveranstaltungen geht derzeit das bistumsweite Projekt „Kirche und Kommune – gemeinsam für soziale Gemeinden“, an dem der Diözesanrat maßgeblich mitgearbeitet hat. Es geht darum, wie Pfarrgemeinden und Kommunen gerade im ländlichen Bereich zusammenarbeiten können, um das Miteinander, um die soziale Qualität unserer Heimat als Lebensraum für alle zu erhalten. Als Initiator seitens des Diözesanrates hat der langjährige Leiter des Sachausschusses „Land“, Staatsminister a.D. Josef Miller, eine Rede gehalten. Miller sprach über Rolle der Kirche in der Gesellschaft und machte sich unter anderem für die Familie stark: „Bei der Bewahrung des ländlichen Raums als Lebensmittelpunkt möglichst vieler Menschen in Bayern müssen Kommunen, Kirchen und Bürger noch enger zusammenarbeiten“, appellierte Miller.

Josef Millers ganze Rede
Newsletter vom 17. Februar 2017

17.02.2017
Ich unterstütze Manfred Schilder bei der Wahl zum Memminger Oberbürgermeister am Sonntag, 19. März 2017,

... weil er sich seit langem uneigennützig und selbstlos in einem starken Hilfswerk von Ehrenamtlichen für Menschen einsetzt, die Hilfe brauchen. Deshalb wird er auch als Oberbürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger da sein.

... weil er als Vorsitzender des TV Memmingen nicht nur ein Herz für den Sport und Vereine hat, sondern sich für die Partnerschaft der Generationen einsetzt.
 
... weil er mit seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen hat und sie ernst nimmt.

... weil er viele Jahre als Berater von Unternehmen Verwaltungsabläufe optimiert und Mitarbeiter motiviert hat. Diese praktischen Erfahrungen bringt er in das Amt des Oberbürgermeisters zum Wohle aller Bürger ein.

... weil er Sympathie und Kompetenz in seiner Persönlichkeit vereint.

... weil er für mich schon seit langem der ideale Kandidat für das Amt des Oberbürgermeister ist. Ich freue mich sehr, dass er jetzt zugesagt hat. Ein schwäbischer Spruch lautet: „Das Amt muss zum Mann kommen und nicht der Mann zum Amt!“

Jetzt sind die Wähler am Zuge. Ich empfehle Ihnen voll Überzeugung: Wählen Sie Manfred Schilder am Sonntag, 19. März, zum Oberbürgermeister. Sie treffen damit eine gute Entscheidung.  

Bildunterschriften:
Große Unterstützung erhält Manfred Schilder (CSU) für seine Kandidatur als Memminger Oberbürgermeister-Kandidat für die Wahl am 19. März. Die Bilder zeigen (Bild oben links/von links/Foto: Schraut): Bezirkstagsvizepräsident Alfons Weber, Staatsminister a. D. Josef Miller, OB-Kandidat Manfred Schilder, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Memmingens Bürgermeisterin Margareta Böckh, Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek sowie den CSU-Kreisvorsitzenden Christoph Baur. Die beiden folgenden Bilder zeigen (von links/Fotos: Wiest): Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, OB-Kandidat Manfred Schilder, Staatsminister a. D. Josef Miller und Bezirkstagsvizepräsident Alfons Weber sowie am Tisch (von rechts): Memmingens Bürgermeisterin Margareta Böckh, Oberbürgermeisterkandidat Manfred Schilder und Staatsminister a. D. Josef Miller. Das Bild rechts unten entstand bei der Besichtigung der Ausstellung an der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Kempten und zeigt (von rechts nach links/Foto: privat): Prof. Dr. Robert Schmidt, Ehrensenator der Hochschule Kempten Staatsminister a. D. Josef Miller, Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, OB-Kandidat Manfred Schilder sowie den Dozenten an der Fachhochschule und zuständigen Forschungsleiter der Hochschule Kempten, Dr. Michael Patt.    

18.01.2017
Josef Miller spricht beim Neujahrsempfang in Biberbach
Biberbach. Josef Miller hat zum Thema „Lebensqualität in unseren Dörfern – vor allem für ältere Mitbürger“ beim Neujahrsempfang in Biberbach gesprochen. Unser Bild zeigt (von links): Wolfgang Jarasch (1. Bürgermeister), Jens Tietböhl (K-Stelle), Johanna Quis (Bürgergemeinschaft Biberbach), Ingrid Kretschmer (Bürgergemeinschaft Biberbach), Josef Miller (Staatsminister a.D.), Wolfgang Bertele (3. Bürgermeister) und Klaus Gerstmayr (2. Bürgermeister).

Josef Millers ganze Rede   

27.12.2016
Unser Bild zeigt (von links): Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a. D. Josef Miller (hinten), Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Landrat Martin Sailer. Foto: Silvio Wyszengrad
Staatsminister a. D. Josef Miller bei Feierstunde mit dabei
Augsburg. Bereits Ende der 1960-er Jahre hatte der Bayerische Landtag die Errichtung einer weiteren Universitätsklinik in Augsburg beschlossen. Errichtet wurde sie aber in Regensburg. Es war vor allem der damalige Kultus- und Wissenschaftsminister Ludwig Huber, der diesen Umschwung bewerkstelligte.

Immer wieder flackerte der Wunsch nach einer Universitätsklinik in Augsburg auf. Die Hoffnung darüber war gering. Bis ein kleines Wunder geschah: Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer schrieb anlässlich seines Besuches am 16. Februar 2009 in Augsburg in das Gästebuch der Stadt: „Die Universitätsklinik kommt!!!“

Eine nicht geringe Anzahl von Politikern wollten dies nicht glauben, denn die Enttäuschung über die früher nicht gehaltene Zusage aus den 60er Jahren war noch latent vorhanden. Die schwäbischen Abgeordneten aller Fraktionen der im Landtag vertretenen Parteien gründeten deshalb eine Arbeitsgruppe „Universitätsklink Augsburg“, zu deren Leiter der damalige Schwabensprecher Staatsminister a. D. Josef Miller ernannt wurde. Die Arbeitsgruppe tagte mehrfach und forderte Schritte zur konkreten Verwirklichung des Vorhabens.

Auf Seehofers Aussage folgten Taten: Am 22. November 2013 verkündigte der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung, aus dem Klinikum Augsburg bis 2018 ein Universitätsklinikum zu machen, sowie die Lehr- und Forschungsflächen einer Medizinischen Fakultät und die laufenden Kosten von Forschung und Lehre zu sichern. 

Die Universität Augsburg feiert die zum 1. Dezember in Kraft getretene Gründung ihrer Medizinischen Fakultät

Am 2. Dezember 2016 feierte nun die Universität Augsburg die zum 1. Dezember 2016 in Kraft getretene Gründung ihrer Medizinischen Fakultät. Die „Gründung der Medizinischen Fakultät“ als 8. Fakultät der Universität Augsburg ist ein Meilenstein nicht nur auf dem Weg zur Verwirklichung des Jahrhundertprojektes „Uniklinikum Augsburg“. – „Augsburg schafft dadurch einen echten Mehrwert für die Universitätsmedizin in Bayern und Deutschland. Mit Umweltmedizin und Medizininformatik setzen wir wegweisende Schwerpunkte und nutzen die Stärke der Region mit dem Negatrend unserer Zeit.“ Dies sagte Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Festansprache vor über 650 Gästen, die am 2. Dezember beim Festakt zur Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg anwesend waren.

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten war auch Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zum feierlichen Auftakt der als Jahrhundertprojektes apostrophierten Augsburger Universitätsmedizin an die sechsgrößte Universität des Freistaates gekommen. Deren neu errichtete Medizinische Fakultät sagte er „wird in der Ausbildung angehender Ärztinnen und Ärzte eine wichtige Rolle spielen“. Der geplante Modellstudiengang zählt auf eine frühzeitige und intensive Verzahnung von Theorie und Praxis. Bayern kann seine Bedeutung als Medizinstandort mit den sechs leistungsstarken medizinischen Fakultäten innerhalb Deutschlands signifikant ausbauen. Minister Dr. Spaenle dankte der Universität Augsburg für deren enormen Anstrengungen bei der Entwicklung des wissenschaftlichen Konzepts, das vom Wissenschaftsrat hervorragend beurteilt wurde.

Umweltmedizin
Fragen, die den Menschen im Kern seiner Existenz betreffen
Wir sind der festen Überzeugung“, so Präsidentin Doering-Manteufel in ihrer Begrüßung, „dass wir dazu beitragen werden, Antworten auf drängende Fragen zu finden, die den Menschen im Kern seiner Existenz betreffen. Wir werden uns bei der Entstehung von Krankheiten mit Ursachenforschung befassen, vor allem mit Ursachen, die in unserer natürlichen und künstlichen Umwelt liegen“.

Medizininformatik
Beim zweiten Schwerpunkt, beim Medical Informationssciences, gehe es um den intelligenten Umgang mit großen und heterogenen Datenmengen, die modelliert, analysiert und in alle Zweige des Gesundheitssystems wieder eingespeist werden müssen. Wir erhoffen uns nicht mehr und nicht weniger als einen Sprung in das nächste Zeitalter der medizinischen Datenverarbeitung. Datengeschützte Entscheidungen sind ein großes Potential. Sie werden in der Medizin mehr bewirken als uns heute bewusst ist. Darum machen wir das. Wir erhoffen, so Doering-Manteufel.

Auch deren Ausbildung an der medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg werden wegweisenden Charakter haben, der auf Evulationsergebnisse des Wissenschaftsrates aufbauende Studiengang orientiert sich primär an den ärztlichen Rollen bzw. an den Kompetenzen, die von diesen Rollen verlangt werden. Dementsprechend erfolgt die Vermittlung der Studieninhalte größtenteils fachübergreifend und themen- bzw. organzentriert.

Modellstudiengang: Es muss um das Wohl des Patienten gehen
Ein weiteres zweites Merkmal ist eine stärkere Verschränkung der vorklinischen und der klinischen Phase des Studiums. Die Studierenden sollen von Beginn an auch mit klinischen Inhalten vertraut gemacht werden. Sie sollen in einem frühen Stadium ihres Studiums bereits Einblick in die medizinisch-klinische Praxis gewinnen und die Möglichkeit haben, sich bei der Begleitung der Arbeit erfahrener Ärztinnen und Ärzte frühzeitig Kompetenzen im Umgang mit Patienten und Patientinnen anzueignen.

Im Rückblick auf diese drei Jahre dankte Präsidentin Dr. Doering-Manteufel dem Bayerischen Ministerpräsidenten und allen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement kompetent und unbeirrt dafür eingesetzt haben, „...diese Chancen sondersgleichen, diesen Glücksfall per excellence erfolgreich für die Universität Augsburg und die Region zu nutzen. Ich bin“ sagte sie, „in den vergangenen Jahren sehr häufig auf die Universitätsmedizin angesprochen worden. Zunächst vehement ablehnend, dann zögernd zustimmend, dann offen bewundert. Ich bin gefragt worden, welcher Teufel uns als Universität geritten hat, den Aufbau dieser medizinischen Fakultät überhaupt in Erwägung zu ziehen. Ich bin darauf hingewiesen worden, dass dies unter keinen Umständen zu schaffen sei.“ In ganz Deutschland hielte man diese Entscheidung für einen Beweis, dass man die Bayern keine fünf Minuten allein lassen darf, aber zum Schluss hat es von allen Seiten geheißen: „Hut ab!“.

Jahrhundertentscheidung von enormer Tragweite
Die Entscheidung, das Klinikum Augsburg zu einem sechsten Universitätsklinikum in Bayern fortzuentwickeln, ist eine Jahrhundertentscheidung von enormer Tragweite. Es werden allein hundert Professoren in Forschung und Lehre tätig sein, beginnend mit 80 Studenten. Im Endausbau sollen es  1.500 Studenten sein, die in Augsburg Medizin studieren. Dabei gibt es das normale Angebot in der Humanmedizin, ohne Zahnmedizin. Der Freistaat Bayern wendet Jahr für Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag für die Universitätsklinik auf.  

Der ehemalige Schwabensprecher und Staatsminister a. D. sieht in der Entscheidung in Augsburg eine Universitätsklinik zu errichten, auf dem Wissenschaftsgebiet die zweitwichtigste Entscheidung, die gleich nach dem damaligen Beschluss für die Errichtung der Universität kommt. Profitieren davon werden nicht nur Forschung und Lehre, sondern letzten Endes die Menschen, die im Einzugsbereich der Universitätsklinik wohnen und in den schwierigsten Fällen mit einer noch besseren Versorgung rechnen können.