Presseberichte
21.12.2011, 13:29 Uhr
Technologie-Zentrum startet im April in Memmigen
Hochschule Kempten möchte mit ihrem Ableger in den Donaupark einziehen – Stadt: „Sind noch in der Prüfungsphase“
Memminger Zeitung (EVH). Im Donaupark könnten sich bald Studenten und Professoren die Klinke in die Hand geben: Im Frühjahr wird dort die österreichische Donau-Uni einen Lehrstandort eröffnen und die Hochschule Kempten möchte in dem Haus an der Donaustraße ihr Technologie-Transferzentrum ansiedeln. Das wurde gestern bekannt, als der Vorsitzende des Hochschul-Ausschusses im Bayerischen Landtag, Oliver Jörg (CSU), auf Einladung des Landtagsabgeordneten Josef Miller die Region besuchte. Allerdings muss die Standortfrage mit der Stadt noch geklärt werden.
„Wir haben mehrere Angebote gemacht und befinden uns derzeit in der Prüfungsphase“, betonte OB Dr. Ivo Holzinger auf Nachfrage der MZ. Im April 2012 soll laut Hochschul-Vizepräsident Professor Dr. Andreas Rupp die Arbeit am Transfer-Zentrum beginnen, das als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft verstanden wird. Die Mitarbeiter sollen dort das leisten, was sich Betriebe nicht leisten können, weil sie keine Forschungseinrichtung besitzen: Sie sollen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien tüfteln und Elektronik entwickeln, durch die Energie effektiv ins Stromnetz eingespeist werden kann.
Mehr Brisanz durch Fukushima
„Durch die Vorfälle im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat dieses Fachgebiet noch an Bedeutung gewonnen“, so Miller, der vom Kemptener Hochschulpräsidenten Professor Dr. Robert Schmidt für sein Engagement in Sachen Transfer-Zentrum gelobt wurde. Zwei Professoren sollen am Memminger Standort arbeiten. Anfangen möchte man mit rund fünf Mitarbeitern, in fünf Jahren sollen es um die 20 sein. Derzeit wird bei Firmen angeklopft, die Anstöße für Forschungsprojekte geben sollen. Die schnelle Reaktion auf aktuelle Anliegen wird laut IHK-Regionalgeschäftsführer Markus Anselment einer der Vorzüge des Transfer-Zentrums sein.
Wie eine Verzahnung von Forschung und Wirtschaft aussehen kann, wurde gestern an den Beispielen Multivac und Zamm gezeigt. Die Firma Multivac (Wolfertschwenden) arbeitet mit Studenten der Verpackungstechnologie. Im Memminger Zentrum für angewandte Messtechnik (Zamm) testen Ingenieure, wie beispielsweise Kühlschränke und Rundfunksender auf elektromagnetische Wellen reagieren.
„Wir haben mehrere Angebote gemacht und befinden uns derzeit in der Prüfungsphase“, betonte OB Dr. Ivo Holzinger auf Nachfrage der MZ. Im April 2012 soll laut Hochschul-Vizepräsident Professor Dr. Andreas Rupp die Arbeit am Transfer-Zentrum beginnen, das als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft verstanden wird. Die Mitarbeiter sollen dort das leisten, was sich Betriebe nicht leisten können, weil sie keine Forschungseinrichtung besitzen: Sie sollen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien tüfteln und Elektronik entwickeln, durch die Energie effektiv ins Stromnetz eingespeist werden kann.
Mehr Brisanz durch Fukushima
„Durch die Vorfälle im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat dieses Fachgebiet noch an Bedeutung gewonnen“, so Miller, der vom Kemptener Hochschulpräsidenten Professor Dr. Robert Schmidt für sein Engagement in Sachen Transfer-Zentrum gelobt wurde. Zwei Professoren sollen am Memminger Standort arbeiten. Anfangen möchte man mit rund fünf Mitarbeitern, in fünf Jahren sollen es um die 20 sein. Derzeit wird bei Firmen angeklopft, die Anstöße für Forschungsprojekte geben sollen. Die schnelle Reaktion auf aktuelle Anliegen wird laut IHK-Regionalgeschäftsführer Markus Anselment einer der Vorzüge des Transfer-Zentrums sein.
Wie eine Verzahnung von Forschung und Wirtschaft aussehen kann, wurde gestern an den Beispielen Multivac und Zamm gezeigt. Die Firma Multivac (Wolfertschwenden) arbeitet mit Studenten der Verpackungstechnologie. Im Memminger Zentrum für angewandte Messtechnik (Zamm) testen Ingenieure, wie beispielsweise Kühlschränke und Rundfunksender auf elektromagnetische Wellen reagieren.
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