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Presseberichte
05.03.2011, 13:32 Uhr
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Technologie-Transferzentrum soll laut Abgeordnetem Miller im Herbst eröffnen
Forschung und Wirtschaft im Zusammenspiel
Ein gemeinsames Projekt von Forschung und Wirtschaft ist in greifbare Nähe gerückt: «Ich denke, dass ein Memminger Technologie-Transferzentrum im Herbst eröffnet werden kann», so Landtagsabgeordneter Josef Miller (CSU). Eine solche Einrichtung, die als Hochschul-Ableger geführt wird, bekommt Forschungsaufträge aus der Wirtschaft.
© J. Wiest Hochschul- und Wirtschaftsvertreter mit Staatsminister a. D. Josef Miller und Memmingens OB Dr. Ivo Holzinger nach einem Gespräch über die Errichtung eines Memminger Technologietransferzentrum (alle Teilnehmer siehe unten).
Seit rund einem Jahr läuft eine öffentliche Diskussion über ein Technologie-Zentrum. So fuhr eine Memminger Delegation im April 2010 zu Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP), der sich aufgeschlossen zeigte gegenüber dieser Idee. Konkret wurde es dann im Dezember, als der Freistaat eine Förderzusage machte. Sieben Millionen Euro aus dem Sonderprojekt «Aufbruch Bayern» fließen ins Allgäu. Ziel ist es, das Technologie-Netzwerk der Kemptener Hochschule weiter zu fördern. Für die Memminger Einrichtung sind 2,7 Millionen vorgesehen. Dabei handle es sich um eine Anschubfinanzierung des Freistaats, so Markus Anselment, Regionalgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK). Nach fünf Jahren müsse sich ein Technologie-Transferzentrum selbst tragen. Dessen Aufgabe definiert Abgeordneter Miller so: «Es soll die Lücke schließen zwischen der Grundlagen-Entwicklung und der Marktfähigkeit eines Produktes.

»Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen seien aus Kostengründen teilweise nicht in der Lage, dies selbst zu stemmen. «Aus diesem Grund bedarf es eines Forschungs- und Kompetenzzentrums, an dem ausgewiesene Experten an neuen Lösungen arbeiten», so Miller. Die Wirtschaft muss für ihre Forschungsaufträge bezahlen.

Drei Unternehmen dabei

Das Memminger Technologie-Zentrum soll leistungsfähige Elektronik im Bereich der erneuerbaren Energien entwickeln. Es gebe inzwischen drei Unternehmen, die ihre Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit signalisiert hätten, so Miller. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei um die Memminger Firmen Steca und E-Con AG sowie um das Heimertinger Unternehmen Wagner Magnete.

Gespräch mit Landespolitiker

Vor wenigen Tagen kam Bernd Sibler (CSU), Vorsitzender des Hochschul-Landtagsausschusses, zu einem Gespräch nach Memmingen. «Er hat uns bestätigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind», sagt Miller. Die Kemptener Hochschule hat jetzt den offiziellen Förderantrag und ein Konzept für die geplante Einrichtung an das Wissenschaftsministerium geschickt. Nun stelle sich noch die Frage, wo ein Technologie-Zentrum untergebracht werden kann, so Miller. Die Kommune müsse die Räumlichkeiten fünf Jahre lang kostenlos zur Verfügung stellen. Es zeichne sich eine Lösung in einer der beteiligten Firmen ab, so Oberbürgermeister Dr.Ivo Holzinger. Die Stadt würde dann die anfallenden Mietkosten übernehmen. (Text: Helmut Kustermann, Memminger Zeitung)


Auf dem FOTO oben zu sehen sind von links nach rechts:

Prof. Dr. Robert Schmidt - Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten, Markus Anselment - Regionalgeschäftsführer der IHK-Schwaben, Dietmar Voigtsberger - Geschäftsführer der Firma Steca Elektronik GmbH in Memmingen, Wolfgang Kesselschläger - Vorstandssprecher der Wirtschaftsjunioren Memmingen/Unterallgäu, Bernd Sibler - Vorsitzender des Landtagsausschusses Hochschule, Forschung und Kultur, Andreas Müller - Aufsichtsratsvorsitzender der ECON AG in Memmingen, Staatsminister a. D. Josef Miller, Wolgang Wagner - Geschäftsführer der Wagner Magnete GmbH & Co. KG in Memmingen, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger sowie der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu, Gerhard Pfeifer.
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