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Presseberichte
05.02.2010, 13:43 Uhr
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2.500 € für Dissertation über Effizienzsteigerung in Sägewerken
(ra) Dr. Thomas Greigeritsch aus Salzburg hat mit seiner Dissertation über die "Materialflusssimulation und Produktionsplanung für Nadelholzsägewerke mit hohem Einschnittsvolumen" überzeugt und ihm dem Hochschulpeis, der mit 2500 Euro dotiert ist, zuerkannt. Im Historischen Rathaussaal der Stadt Straubing wurde ihm am Donnerstag das Preisgeld and den jungen Wissenschaftler überreicht.
Die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe, die von C.A.R.M.E.N. e.V., der bayerischen Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mittel so einzusetzen, dass die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Wirtschaft schnell und flexibel ermöglicht wird. Im vergangenen Jahr wurde der zweite Hochschulpreis der Stiftung ausgelobt. Dazu hatte die Raiffeisenbank Straubing ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro zur Verfügung gestellt.

Diesem Stiftungsanspruch hervorragend gerecht wurde eine Dissertation der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) mit dem Titel "Materialflusssimulation und Produktionsplanung für Nadelholzsägewerke mit hohem Einschnittsvolumen".
Der Preisträger, Dr. Thomas Greigeritsch aus Salzburg, konnte in seinen Untersuchungen neue Ansätze zur Produktionsplanung von Sägebetrieben ermitteln, die durch das Nutzen von Planungslücken die Wertschöpfung in den Betrieben erhöhen und so einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz "Holz" und der Standortsicherung von Sägebetrieben leistet. Seine Forschungsergebnisse wurden von der BOKU Wien mit der Note 1,0 bewertet und überzeugten auch die Jury der Stiftung.

Als Vorsitzender des Stiftungsrates betonte Landwirtschaftsminister a.D. Josef Miller in seiner Laudatio, dass der Preisträger mit seiner Arbeit in hohem Maße dazu beigetragen habe, nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcenschonung in Österreich, Deutschland und darüber hinaus zu verbessern und die Leistungsfähigkeit einer gesamten Branche wesentlich zu steigern.

"Diese Leistungssteigerung ist um so beachtlicher, wenn man bedenkt, dass noch immer 25 Prozent unseres Holzaufkommens ungenutzt sind", zeigte sich der Stiftungsratsvorsitzende Miller erfreut. Gerade die Angewandte Forschung, die sich an Hochschulen wie der BOKU Wien und in der freien Wirtschaft konkreten Problemstellungen unter wirtschaftlichen Aspekten widmet, könne, werde und müsse in Zukunft weiter dazu beitragen, die vorhandene Potenziale Nachwachsender Rohstoffe effizient und zukunftsweisend einzusetzen.

Dabei kann Bayern im Bereich der Holzenergie durchaus eine Erfolgsgeschichte vorweisen. Wie das Landwirtschaftsministerium erst diese Woche bekannt gab, liegt der Anteil der Biomasse am Primärenergieverbrauch bei 7,3 Prozent. Insgesamt werden im Freistaat sogar 72 Prozent der erneuerbaren Energien aus Biomasse erzeugt. 57 Prozent steuert hierzu Holz den größten Anteil bei, 16 Prozent werden über Biogas bereit gestellt, weitere 15 Prozent stammen aus dem biogenen Anteil im Müll und 12 Prozent werden über Biokraftstoffe geliefert.
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