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Presseberichte
18.11.2009, 13:49 Uhr | Von Claudia Bader
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B 300: Ausbau macht Fortschritte
Winterrieden/Boos Fast fertig ist der Ausbau der Bundesstraße 300 zwischen Boos und Winterrieden. Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamtes Kempten, zog vor Ort Zwischenbilanz. „Wenn in rund vier Wochen der Bitumen-Kies auf der Fahrbahn aufgebracht ist, kann die Straße für den Verkehr freigegeben werden.“ Im Frühjahr stehen der Feinteerbelag und Arbeiten am Straßenrand sowie die Fertigstellung des östlich der Fahrbahn verlaufenden Radweges auf dem Programm.
© Augsburger Allgemeine ALFA
Von Claudia Bader - „Die Bundesstraße 300 ist eine wichtige regionale Verbindungsachse zwischen der A 7 bei Memmingen und der A 9 bei Langenbruck“, informierte Fischle. Für den Raum Memmingen sei die B 300 außerdem die kürzeste Verbindung nach Augsburg. Nachdem der Planfeststellungsbeschluss im September 2008 erfolgt war, habe man genau ein Jahr später mit dem Straßenausbau begonnen.

Finanziert werde das Projekt aus dem Baubeschleunigungsprogramm des Bundes. „Das Konjunkturprogramm trägt dazu bei, Konjunkturlöcher zu überwinden“, erklärte Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüßlein. So werde die Verwirklichung ohnehin anstehender Maßnahmen erleichtert.

„Sie haben ein Rekordergebnis geschafft“, lobte Landtagsabgeordneter Josef Miller den raschen Fortschritt des mit einer Länge von 4,9 Kilometern zurzeit größten Bundesstraßenprojekts im Landkreis Unterallgäu. „Das ist noch lange nicht das Ende, sondern erst der Anfang“, plädierte Miller für einen weiteren Ausbau der Bundesstraße B 300, der „peu à peu“ vorangebracht werden solle.

Gewinn für den Landkreis

„Diese Maßnahme ist ein wunderbarer Gewinn für den Landkreis Unterallgäu“, brachte Landrat Hans-Joachim Weirather seine Freude über den raschen Baufortschritt zum Ausdruck. Als Bürgermeister der Gemeinde Boos lobte Hans Jürgen Neumann die zügige Mitarbeit der Landwirte beim Raumordnungsverfahren.

„Es ist vorzüglich gelungen, die nach dem Fund von Resten einer spätmittelalterlichen Siedlung notwendigen bodendenkmalerischen Arbeiten in den Bauablauf zu integrieren“, freute sich außerdem Archäologin Dr. Stefanie Berg-Hobohm.
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