Presseberichte
29.08.2008, 13:51 Uhr
Freude über Montessori-Schule
Tannheim/Memmingen Lucia (6) und Celina Jarosch (4) schmiegen sich immer enger an ihre Mutter, als unvermutet laut redende Männer und Frauen um sie herum einen Halbkreis bilden. Was auf die kleinen Mädchen bedränglich wirkt, ist für die Großen erfreulich: Die Gruppe trifft sich, weil zum 8. September eine privat geführte Montessori-Schule in Tannheim in Betrieb gehen kann.
Als Bürgermeister Thomas Wonhas gestern bei einem Rundgang in der früheren Volksschule mit den Verantwortlichen des Memminger Vereins „Natürlich Lernen“ offiziell bekannt gibt, was seit Ende der vergangenen Woche amtlich ist, werden Freude und Erleichterung darüber spürbar, dass ein zäher Kampf ein erfolgreiches Ende gefunden hat. Deutlich wird das nicht zuletzt in den Worten des Landtagsabgeordneten Paul Locherer aus Amtzell (CDU), der das Ringen um die Zusage durch das baden-württembergische Kultusministerium plastisch schildert, dabei auch ausdrücklich das parteinen- und bundesländerübergreifende Bemühen hervorhebt. Neben dem bayerischen Staatsminister Josef Miller und dem württembergischen Kultusminister Helmut Rau gilt Locherers Dank auch den Grünen Eugen Schlachter und Renate Rastätter, die einen Unterstützungsbrief erfasst hatten.
Der allseitige Respekt gilt gestern insbesondere dem Verein „Natürlich Lernen“, des es gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit mit viel ehrenamtlichen Einsatz in dem heruntergekommenen Gebäude an der Zeppelinstraße ansehnliche, helle Unterrichtsräume zu schaffen. Nicht weniger als 250 Fenster galt es in den vergangenen Wochen zu schleifen und zu streichen. Die Räume, die bis zuletzt von Vereinen genutzt wurden, sind – unterstützt auch vom gemeindlichen Bauhof – kräftig aufgemöbelt worden.
Darin werden voraussichtlich auch einmal Lucia und Celina Jarosch unterrichtet, deren Mutter Bianca Horn-Jarosch im Vorstand des Schulträger-Vereins mitmischt.
„Sehr, sehr froh“ äußert sich „Natürlich Lernen“ – Vorsitzender Markus Herpisch darüber, „dass wir in Baden-Württemberg einen Platz gefunden haben“.
Die ersten drei Jahre kommt der Verein mietfrei unter. Mit zunächst 17 Schülern soll begonnen werden – mit einer Grundschulgruppe und einer Gruppe der weiterführenden Schule. Unterrichtet wird nach den Prinzipien der Pädagogik von Maria Montessori, die auf Freiarbeit und spezielle Materialen setzt. Im Rahmen eines Modellprojektes können Fünfjährige und besonders begabte Vierjährige regelmäßig einen „Schnuppervormittag“ in der Grundschulgruppe verbringen. Dabei ist dann auch die vierjährige Celina. Gestern ist sie nach den vielen Worten der Erwachsenen einfach nur müde.
Quelle: Memminger Zeitung vom 29. August
Der allseitige Respekt gilt gestern insbesondere dem Verein „Natürlich Lernen“, des es gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit mit viel ehrenamtlichen Einsatz in dem heruntergekommenen Gebäude an der Zeppelinstraße ansehnliche, helle Unterrichtsräume zu schaffen. Nicht weniger als 250 Fenster galt es in den vergangenen Wochen zu schleifen und zu streichen. Die Räume, die bis zuletzt von Vereinen genutzt wurden, sind – unterstützt auch vom gemeindlichen Bauhof – kräftig aufgemöbelt worden.
Darin werden voraussichtlich auch einmal Lucia und Celina Jarosch unterrichtet, deren Mutter Bianca Horn-Jarosch im Vorstand des Schulträger-Vereins mitmischt.
„Sehr, sehr froh“ äußert sich „Natürlich Lernen“ – Vorsitzender Markus Herpisch darüber, „dass wir in Baden-Württemberg einen Platz gefunden haben“.
Die ersten drei Jahre kommt der Verein mietfrei unter. Mit zunächst 17 Schülern soll begonnen werden – mit einer Grundschulgruppe und einer Gruppe der weiterführenden Schule. Unterrichtet wird nach den Prinzipien der Pädagogik von Maria Montessori, die auf Freiarbeit und spezielle Materialen setzt. Im Rahmen eines Modellprojektes können Fünfjährige und besonders begabte Vierjährige regelmäßig einen „Schnuppervormittag“ in der Grundschulgruppe verbringen. Dabei ist dann auch die vierjährige Celina. Gestern ist sie nach den vielen Worten der Erwachsenen einfach nur müde.
Quelle: Memminger Zeitung vom 29. August
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