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Presseberichte
22.10.2007, 13:52 Uhr
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Sanierung des Alten Friedhofs in Memmingen
Auf den Alten Friedhof an der Augsburger Straße hatte der Förderverein „Alter Friedhof Memmingen“ eingeladen. Vorsitzende Dr. Christa Koepff informierte Staatsminister Josef Miller und Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger über den Stand der Sanierungsarbeiten.
Der alte Friedhof sei in seiner Gesamtheit ein denkmalgeschütztes Kunstwerk und im Besitz der Stadt. Etwa 200 noch vorhandene Grabmonumente erzählten von der Bestattungskultur und der Geschichte der Stadt. „Diese Baudenkmäler haben einen großen Anteil an unserer eigenen Identität und sind ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Sie zeigen ein Spiegelbild gesellschaftlicher Veränderungen“, sagte Miller. Er habe erreicht, dass für den ersten Bauabschnitt über den Entschädigungsfonds der Bayerischen Landesstiftung Mittel in Höhe von insgesamt 215.000 Euro gewährt worden seien.

OB Holzinger lobte die Zusammenarbeit von Friedhofsbeauftragtem Dr. Hans-Martin Steiger, Bauunterhaltsbeauftragtem Mathias Berg und Stadtarchivar Christoph Engelhard mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Förderverein. Stellvertretend bei der Familie von Wachter bedankte sich Holzinger auch bei den Familien, die ihre Grabstelle auf eigene Initiative renoviert hätten. Koepff und ihre Stellvertreterin Claudia Berg berichteten von bisherigen Inventarisierungsarbeiten sowie von der Entfernung schädigender Gewächse und zeigten exemplarisch sanierte und noch renovierungsbedürftige Grabmäler. „Wenn jetzt nichts getan wird, sind diese Kunstwerke in wenigen Jahren total zerstört“, erklärte Mathias Berg. Bis 2008 laufe der erste Sanierungsabschnitt. Dann gelte es, weitere Mittel aus Spenden, Zuschüssen sowie Eigenleistungen aufzubringen.

Miller und Holzinger bedankten sich beim Förderverein für dessen Engagement. Die Politik könne nur Rahmen schaffen, der große Teil der Aktivität müsse aus den Reihen der Bürgerschaft kommen – und das sei hier in bestem Maße gegeben.

Der Förderverein Alter Friedhof Memmingen besteht seit 2004 und hat sich zum Ziel gesetzt, sich um den Erhalt des Friedhofes und seiner Baudenkmäler zu kümmern, die Sanierung voranzutreiben und seine geschichtliche Bedeutung öffentlich zu machen. Vorsitzende ist Dr. Christa Koepff, ihre Stellvertreterin Claudia Berg. Der Verein hat 40 Mitglieder und ist für Interessierte stets aufnahmebereit. Zum alten Friedhof gibt es eine kleine Broschüre, die 2000 vom Stadtarchiv herausgegeben wurde.

Quelle: Memminger Zeitung vom 22.10.2007, Artikel redaktionell angepasst
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