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Presseberichte
02.02.2007, 13:54 Uhr
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Grünes Licht für neue Realschule
Memmingen (hku). Nach jahrelangen Diskussionen gibt es jetzt einen Durchbruch in der Realschul-Frage: In Memmingen wird eine staatliche Schule entstehen, als Ergänzung zur städtischen Einrichtung. „Die Schülerzahlen ergeben, dass wir einen weiteren Standort brauchen“, sagte Kultusminister Siegfried Schneider beim Neujahresempfang der Memminger CSU am Mittwochabend. Der Schul-Neubau entsteht voraussichtlich auf dem früheren Schlachthof-Gelände.
Explodierende Schülerzahlen haben die Diskussion um die Zukunft der städtischen Realschule in den vergangenen Jahren wieder verschärft. Über 700 Schüler gehen an der Buxacher Straße in den Unterricht, vor zehn Jahren waren es etwa 300 weniger. Dies führte zu häufig beklagter Raumnot. Die Stadt fordert seit vielen Jahren eine Verstaatlichung der Schule – ohne Erfolg. In Gesprächen mit dem Kultusministerium verständigte man sich nun auf ein anderes Modell. „Wenn Memmingen einen Antrag stellt und seine städtische Schule saniert, werde ich alles dafür tun, dass der Finanzminister einer weiteren Realschule zustimmt“, so Schneider in der Stadthalle. Unter diesen Voraussetzungen gilt das Plazet von Kurt Faltlhauser als Formsache.

Minister Josef Miller und die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Ingrid Fickler hätten mit „Hartnäckigkeit, Schlitzohrigkeit und Charme“ für eine staatliche Realschule gekämpft, so Schneider schmunzelnd. Miller sprach von „vielen intensiven Gesprächen“, die einen „großen Erfolg“ gebracht hätten. Das Memminger Projekt bedeute auch eine Entlastung für die Ottobeurer Realschule, erläuterte der Kultusminister.

Laut Anton Schmid vom Kultusministerium lag der Entscheidung die Entwicklung der Schülerzahlen bis 2015 zugrunde. „Setzt man konstante Übertrittsquoten voraus, hätte es in Memmingen und Ottobeuren neun bis zehn Eingangsklassen pro Jahr gegeben. Das ist zuviel für zwei Schulen.“ Durch die Neugründung in Memmingen werde keine bestehende Realschule in ihrem Bestand gefährdet.

Über das weitere Vorgehen wird der Memminger Stadtrat erstmals in seiner Sitzung am 12. Februar beraten. Sein Ziel sei es, dass das neue Gebäude in drei Jahren fertiggestellt ist, so Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Grob geschätzt werde es rund zehn Millionen Euro kosten. Bauherrin ist die Stadt, die laut Miller mit einem rund 30-prozentigen Zuschuss des Freistaats rechnen kann. Die Lehrergehälter übernimmt dann der Freistaat.

Die neue Schule entstehe voraussichtlich auf dem früheren Schlachthof-Gelände, so Holzinger. „Dieser Standort wird von vielen Beteiligten akzeptiert“, bestätigt Realschul-Chef Walter Stöberl. Er könnte sich vorstellen, dass dort auch die städtische Realschule ein neues Gebäude bekommt und die beiden Einrichtungen beispielsweise Sportanlagen und Fachräume gemeinsam nutzen. „Man würde auf dem Gelände wohl zwei Schulen unterbringen. Letztlich ist das eine Entscheidung des Stadtrates“, sagt Holzinger dazu.

Die künftige staatliche Realschule wirft bereits im nächsten Schuljahr ihre Schatten voraus. Dann werden – als Maßnahme gegen die Raumnot – erste Klassen von der Buxacher Straße ausgelagert und in einer anderen Memminger Schule von Lehrern des Freistaats unterrichtet. Aufgrund der räumlichen Nähe wäre eine Zusammenarbeit mit der Bismarck- oder Elsbethenschule naheliegend, sagt Realschul-Chef Stöberl.

Quelle: Memminger Zeitung vom 2. Februar 2007
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