• Startseite
  • Sitemap
  • Impressum
  • Aktuelles
    • Aktuelles
    • News (Archiv)
    • Reden
  • Ehrungen
    • Übersicht
  • Persönliches
    • Mein Lebenslauf
  • Facebook
Start »Aktuelles »Presseberichte
|  Druckansicht
Seite vorlesen
Presseberichte
07.12.2006, 13:54 Uhr | Autor: Jürgen Fischer
Zurück zur Übersicht | Drucken
 
"Das hätte niemand erwartet"
München: Die Befürchtungen, Bayern könne im Zuge der EU-Osterweiterung mit Billig-Lebensmitteln aus Tschechien oder Polen überschwemmt werden, haben sich nicht bewahrheitet. Vielmehr haben sich Qualitäts-Agrarprodukte aus dem Freistaat auch in Richtung Osteuropa zum Exportschlager entwickelt.
Autor: Jürgen Fischer - Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) zog gestern im Agrarausschuss des Landtags eine beeindruckende Bilanz. Seit dem Beitritt der zehn neuen EU-Länder im Jahr 2004 seien die Agrarexporte in diese Staaten jedes um mehr als 30 Prozent angewachsen. Die Ausfuhren hätten sich von 220 Millionen Euro im Jahr 2003 bis auf 470 Millionen Euro im laufenden Jahr mehr als verdoppelt. Inzwischen exportiere Bayern sogar mehr Agrarprodukte in diese Länder, als von dort eingeführt werden. „Das“ gab Miller offen zu „hat niemand erwartet.“

Schon 2004 hatte der Minister eine Exportoffensive für Agrarprodukte aus weißblauen Landen gestartet. In über 1000 Supermärkten in Mittel- und Osteuropa wurden bayerische Wochen veranstaltet, auf Messen und bei Delegationsreisen beide Seiten zusammen gebracht. Zu Gute kam den Bayern aber auch der wirtschaftliche Boom in den Beitrittsländern. „Es gibt dort immer mehr kaufkräftige Verbraucher, die gerne Nahrungsmittel aus Bayern haben wollen.“

Der Schwerpunkt der bayerischen Agrarexporte in die Beitrittsländer liegt bei Milch und Milcherzeugnissen, Käse und Fleischwaren. Wichtigstes Abnehmerland ist die Tschechische Republik, wohin in diesem Jahr Agrarprodukte im Wert von fas 130 Millionen Euro exportiert werden. Polen folgt mit 98 Millionen Euro, auf Platz drei liegt Ungarn mit 70 Millionen Euro. Auch bei den künftigen EU-Mitgliedern Rumänien und Bulgarien rührt Miller bereits kräftig die Werbetrommel, auch wenn die Kaufkraft dort noch gering sei. In Dubai, Russland und der Türkei, wo wegen der zurückkehrenden Gastarbeiter die Nachfrage nach deutschen Lebensmitteln zunimmt, will der Minister ebenfalls verstärkt ins Geschäft kommen.

Angesichts der schrumpfenden Bevölkerungszahl in Deutschland erschließe gerade der Export den Bauern neue Einkommensquellen, meinte Miller. Deshalb habe sein Haus die bisherigen Abnehmer nicht vernachlässigt. Auch in den „Feinschmeckerländern“ Italien, Österreich und Frankreich habe es „gute Zuwächse“ gegeben. Insgesamt sind dem Land-wirtschaftminister zufolge deshalb in Bayern in diesem Jahr Agrarexporte von etwa 5,8 Milliarden Euro zu erwarten – ein stolzes Plus von zehn Prozent.

Quelle: Donau-Kurier vom 07.12.2006
Aktuelles
„Bergwelt ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis der Arbeit unserer Bergbauern“
Josef Miller: „Stärkung heimatlicher Wurzeln zur Förderung des Wertebewusstseins von Brauchtum, Traditionspflege und Heimatkultur wichtiger denn je“
Besondere Gäste und besondere Kutschen beim 40. Leonhardiritt durch Illerbeuren
„Die Jagd als Ehrenamt wird von der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen“
Engagement für Bildung, Begegnung und demokratische Werte gewürdigt
Josef Miller MdL a.D.